Arbeitskreis Erinnerungsliturgie

Erinnerungen trösten

Traditionell wird in den katholischen Gemeinden im Gottesdienst am 2. November – Allerseelen – der Toten gedacht.

Ergänzend dazu, laden wir zu einer Erinnerungsliturgie in der Fastenzeit ein. Durch das Erinnern und Erzählen können die Toten weiter unter uns leben. Das ist einerseits traurig, birgt aber auch etwas zutiefst Tröstliches, ebenso wie beispielsweise die gemeinsame Kaffeetafel  nach einer Beerdigung. Weinen und Lachen begleiten uns in den Erinnerungsliturgien, Kinderbücher und Gedichte zum Thema stimmen uns auf unsere Reise in die Erinnerung ein. Die Lichter, die wir beim Beisammensein entzünden, spiegeln das Leuchten des Schatzes wieder, den uns die Verstorbenen hinterlassen haben. Dieser Schatz geht nicht verloren, solange wir uns erinnern. 2017 haben wir unsere 10. Erinnerungsliturgie gefeiert.

Das ganze Jahr über können Trauernde ihrer Lieben gedenken: Am Eingang der Kirche steht links bei der Schutzmantelmadonna ein blauer Tonkrug. Betroffene können eine symbolische Träne in den Tränenkrug mit der Aufschrift „Du sammelst meine Tränen in einem Krug“ (Psalm 56,9) legen und dabei und dabei des Verlustes eines geliebten Menschen oder anderer schmerzvoller Verluste im Leben gedenken.

Der aktuelle Termin für die Erinnerungsliturgie wird rechtzeitig auf dieser Homepage, im Pfarrbrief „Miteinander“ sowie im Wochenblättchen „St. Bernard aktuell“ bekannt gegeben.

 

Kontakt:
Astrid Schmitt-Habersack, Tel. 040 / 2546 – 1207
schmitt-habersack.seelsorge@marienkrankenhaus.org