Engagement für Geflüchte: Quartiersbeirat

In Poppenbüttel entsteht am Poppenbütteler Berg das Neubaugebiet Ohlendiekshöhe. Hier werden geflüchtete Menschen mit Bleibeperspektive ein Zuhause finden sowie öffentlich geförderte und freifinanzierte Mietwohnungen entstehen.

Vom Bezirksamt Wandsbek wurde hierfür ein Quartiersmanagement eingesetzt, dessen Gremium der Quartiersbeirat ist. Neben BewohnerInnen des Quartiers und der Nachbarschaft sind auch Schulen, Kitas, Sportverein, Jugendarbeit, „fördern + wohnen“ sowie Kirchengemeinden vertreten. Unsere Gemeinde ist durch Margarete Mix stimmberechtigt. (Damit ist unsere Gemeinde Sankt Bernard ist als einzige katholische Kirchengemeinde in Hamburg bei der Entwicklung und Betreuung eines Flüchtlingsquartierst im Beirat stimmberechtigt.)

Ziel des Beirats ist Partizipation und Information. Gemeinsam mit allen Beteiligten wird auf eine positive Stadtteilentwicklung und Integration Geflüchteter in Poppenbüttel hingearbeitet.  Im Beirat soll ein Austausch über alle Belange des Quartiers stattfinden, Konflikte aufgegriffen und Beschlüsse über Projekte geschlossen werden.

Das neue Wohnquartier zwischen Poppenbüttler Berg und Mellingbek entstand 2017 mit 198 Wohnungen für Menschen unterschiedlicher Herkunft – mit und ohne Handicap – und zwei Kindertagesstätten auf dem Gelände.
Bauherrin des Gebietes ist „f & w fördern und wohnen AöR“.
Das Wohnungsmodell mit insgesamt 308 Wohneinheiten besteht aus einem Mix aus einem Drittel frei finanzierter Wohnungen (61 Wohnungen) sowie zwei Drittel öffentlich geförderter Wohnungen:

  • UPW = „Unterkunft mit der Perspektive Wohnen“ für 500 Geflüchtete. (Bis zum Jahresende müssen lt. Bürgervertrag 200 Geflüchtete in andere Unterkünfte oder Mietwohnungen umziehen.)
  • 123 geförderte Mietwohnungen mit §5 und §6 Schein

 

Mehr Informationen zur Arbeit des Quartiersmanagements finden Sie auf der Seite https://ohlendiekshoehe.de/

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