Wunderbare Weihnachtsvesper in St. Bernard: „Echte Nähe!“  – Das Geschenk der Menschlichkeit in der digitalen Welt

Haben Sie sich schon mal gefragt, wie es funktionieren kann mit menschlicher Nähe in unserer zunehmend digitalisierten Welt? Darüber unterhielten sich zwei Frauen auf einer Bank zum Auftakt der Vesper, natürlich mit Handys in der Hand. 

Nach einem Zitat von Kardinal Wölki: „Weihnachten erinnert daran, dass neben allem Guten, was mit der Digitalisierung verbunden ist, nichts die menschliche Nähe ersetzen kann“ hat sich das Vesperteam genau mit diesem Thema auseinandergesetzt. Wussten Sie, dass echte Nähe, wirkliche Berührung wie ein „natürliches Medikament“ wirken, Stress senken, das Immunsystem stärken und Nähe, Vertrauen und Bindung fördern kann?

Zu Weihnachten wird dies durch die Geburt Jesu immer wieder deutlich, wie Pater Hammer sagte, denn Gott kommt uns durch seinen Sohn ganz nah. „Echte Nähe“ ist das größte Geschenk Gottes an uns Menschen. In einer stimmungs-vollen Meditation wurde dies noch deutlicher. Wenn man einem Gott begegnet, der es nicht erträgt, fern zu sein, der lieber alles aufgibt, um nahe zu sein, dann können wir nicht unberührt bleiben. Gott kommt, weil er liebt. Weil er uns liebt, für uns herkommt, in unsere Nähe, wer oder wie auch immer wir sind. 

So wurde in diesem Jahr die traditionelle Vesper Familien Segnung im Altarraum, unterstützt durch sechs Segnerinnen und Segner, umso mehr zu einem echten Erlebnis von Nähe für die über 400 Vesperteilnehmenden. Ganz besonders hervorzuheben ist dabei die engagierte Band aus jungen Musikerinnen, Musikern, Sängern und Sängerinnen. Sie haben durch ihre stimmungsvollen Lieder sowohl die Segnung als auch die Vesper sehr bereichert, ebenso wie das festliche Orgelspiel. Durch das Friedenslicht Bethlehems der Pfadfinder ließ sich „Echte Nähe“ sogar mit nach Hause nehmen, entstanden durch die vielen Menschen, die sich am Heiligenabend auf den Weg in die Kirche gemacht hatten. 

Euch allen, besonders allen Mitwirkenden im Vorder- und Hintergrund und ganz besonders dem Team der Vesperschwestern gilt mein allerherzlichster Dank. 

Regina Hellwig für das Vesperteam